Er blieb. Noch am selben Tag brachte er den ersten von ihnen die Buchstaben bei, und aus der beiläufigen Lesegruppe wurden 60 Schüler. Bezahlt wurde er in Reis. Jahrelang.
Später sammelte er in der Umgebung rund 47 Millionen Rupiah, um ein festes Gebäude zu errichten — ein Bau von 27 mal 7 Metern. 1997 wurde die Schule per Erlass des Regenten offiziell: SDN Cikoneng, mitten im Teegut Ciliwung.
Schüler und Lehrer klettern auf die Lastwagen der Teeplantage, um hinaufzukommen. Fährt keiner, dauert der Fußweg fast eine Stunde. Rudi Manggala hat ihn mit einer Behinderung zurückgelegt, die ihn zugleich vom Beamtenstatus ausschloss — für den Staatsdienst galt er als körperlich ungeeignet. Bei der Auswahl für befristete Regierungsverträge fiel er 2021 durch, gemeinsam mit allen sechs Kollegen seiner Schule. Eine von ihnen, Ani Fatmawati, unterrichtet dort seit über sechzehn Jahren und läuft trotz Asthma den Berg hinauf.
Im Pendopo des Regenten in Cibinong überreichte ihm Regent Rudy Susmanto schließlich, was er seit Langem gebraucht hatte: eine Beinprothese. Dazu eine gestiftete Umra-Reise. Neben ihm wurde Ayya Susi Damayanti geehrt, eine Honorar- und Koranlehrerin aus Parung Panjang, die von ihrem Gehalt und dem Verkauf ihrer Handarbeiten Waisenkinder versorgt.
Filmemacher aus Citeureup haben seine Geschichte inzwischen verfilmt, unter dem Titel Manggala Sang Penjaga — Manggala, der Wächter. Der Mann selbst ist 63 und unterrichtet weiter.